Konzeption Schulkindbetreuung an der Grundschule Buggingen

Die Schulkindbetreuung versteht sich als familienergänzendes, unterstützendes Angebot und verlässlicher Anlaufpunkt für die Kinder an der Grundschule Buggingen. Sie ermöglicht neben der Betreuung während der Unterrichtszeit eine ergänzende Betreuung, Lernzeit, die Vermittlung einer sinnvollen Freizeitgestaltung und sozialer Kompetenzen. Mit einem vorgegebenen und strukturierten Tagesablauf soll den Kindern Orientierung, Kontinuität und Sicherheit geben werden.

Öffnungszeiten

Angebot Montag bis Freitag
07:15 Uhr bis 08:00 Uhr Kernzeitbetreuung (verlässliche Grundschule)
11:20 Uhr bis 13:30 Uhr Kernzeitbetreuung (verlässliche Grundschule)
13:30 Uhr bis 16:00 Uhr Flexible Nachmittagsbetreuung

 Schulkindbetreuung kann für Kinder bedeuten

  • angenommen sein
  • Erlebnisse haben
  • Mittagessen
  • Lernzeitbetreuung / Sprachförderung
  • Freizeit
  • Freunde finden
  • Konflikte durchstehen lernen
  • Partizipation
  • sich in einem Netzwerk bewegen

Schulkindbetreuung ist

  • ein Angebot für Kinder der 1. bis 4. Klasse der Grundschule Buggingen
  • u.a. ein Angebot für Kinder von Alleinerziehenden , berufstätigen Eltern und dient auch der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Religion, Geschlecht, Nationalität spielen keine Rolle


Der Betriebsträger der Schulkindbetreuung ist die Gemeinde Buggingen.

Der Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald e.V. übernimmt die Anstellung der Mitarbeitenden, hat die Dienst- und Fachaufsicht des Personals und ist für die inhaltliche Umsetzung der Konzeption verantwortlich.

Personelle Ausstattung

Ein Mitarbeiter (Bezugsbetreuer) ist sowohl für die Kernzeit als auch für die Nachmittagsbetreuung angestellt und ist dadurch ein durchgäniger Ansprechpartner für Kinder, Eltern, Schule und Team. Für die Betreuungszeiten stehen je nach täglicher Anmeldung in der Regel bis zu 4 Mitarbeitende zur Verfügung.

Dies ermöglicht

  • die Bildung von Kleingruppen beim Mittagessen, in der Lern- und Freizeit
  • eine bessere Vertretungsmöglichkeit bei Urlaub, Krankheit, Fortbildung
  • ein abwechslungsreiches Freizeitangebot


Räumliche Ausstattung

  • Betreuungsraum
  • Klassenzimmer für Lernzeit und zusätzliche Deutschförderung
  • Außengelände / Spielmöglichkeit
  • Küche und Speiseraum
  • Mitbenutzung von Schulräumen u.a.
  • Turnhalle
  • Werkraum
  • Pausenhof
  • Fußballfeld

Die Kosten für Materialen, die in der Schulkindbetreuung anfallen,trägt die Gemeinde Buggingen.

Pädagogische Zielsetzung

Die Schulkindbetreuung übernimmt einen oftmals schwierigen Balanceakt, denn sie nimmt Kinder in einer Alterstufe auf, in der es auch notwendig ist, soziales Lernen immer mehr auch außerhalb von „Kontrolle“ entfalten zu können.

Kinder brauchen jedoch neben Freiträumen auch Verlässlichkeit. Diese wollen wir sicherstellen durch

  • verlässliche Zeiten
  • feste Räume
  • verlässliche Bezugs- und Ansprechpersonen

Das „Zusammensein“ erfordert auch feste, klare Regeln, Rituale und Grenzen, die den Kindern auch Sicherheit geben.

Ziele sind unter anderem:

  • fördern der Persönlichkeitsentwicklung
  • fördern der sozialen Bindungsfähigkeit
  • fördern einer sinnvolle Freizeitgestaltung
  • Vermittlung von Normen und Werten


Angebote der Schulkindbetreuung

Mittagessen

Das Essen muss kindgerecht sein. Die Ernährungsgewohnheiten von Kindern anderer Religionszugehörigkeiten werden beachtet. Kinder sollen während des Mittagessens lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, aufeinander zu warten und wo notwendig Aufgaben wie Tischdienste zu übernehmen. Das Essen wird gemeinsam je nach Unterrichtsende von12:30 Uhr -13:00 Uhr oder 13:30 Uhr bis 14:00 Uhr eingenommen.

Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald e.V. Konzeption Schulkindbetreuung Grundschule Buggingen 3 Stand 07/2016

Lernzeit

Kinder brauchen in der Lernzeit einen festen, sicheren Rahmen, in dem sie sich wohl fühlen, in Ruhe arbeiten und sich gleichzeitig auf notwendige Unterstützung und Begleitung verlassen können.

Ziel ist:

  • die Kinder zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung bei der Erledigung der Hausaufgaben zu führen
  • Mitarbeitende sind Ansprechpartner und geben Hilfestellung bei der Erledigung der Hausaufgaben
  • Kinder werden aktiv in ihrer Sprachentwicklung unterstützt,

Lernzeitbetreuung ist keine Nachhilfe und keine Einzelförderung

Es ist vorgesehen, die Kinder entsprechend der Klassen in Lernzeitgruppen zu unterteilen.

Dies hat den Vorteil, dass in der Regel die meisten Kinder zeitgleich mit den Aufgaben fertig sind und in den Freizeitbereich wechseln können. Diese Planung ist jedoch von der jeweiligen Zahl der angemeldeten Kinder der einzelnen Klassen abhängig.

Das Hausaufgabenheft dient als "Kommunikationsplattform" für Lehrer, Eltern und Mitarbeitende der Schulkindbetreuung. Für alle Beteiligte besteht so die Möglichkeit, sich auf kurzem Weg schnell auszutauschen. Es empfiehlt sich deshalb, das Hausaufgabenheft regelmäßig einzusehen.

Freizeitgestaltung

Nach Unterricht und Lernzeit ist es wichtig, dass Kinder am Nachmittag auch ihren eigenen Bedürfnissen nachkommen können.

Die außerschulische Förderung in der Lernzeit muss im Einklang zu den Freizeitbedürfnissen der Kinder stehen. Ziel ist es, ein abwechslungsreiches Freizeitangebot zu gestalten, in dem auch die Interessen der Kinder berücksichtigt werden. Des weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Kinder ab 15:00 Uhr in den verschiedenen Nachmittagsangeboten (z.B. Schach-AG, Turnen,..) teilnehmen können.

 Verbindlichkeit

Die Angebote der Schulkindbetreuung sind schulische Angebote. Deshalb gelten grundsätzlich alle Regeln der Schul- und Hausordnung. Das Einhalten der Regeln stellt eine wichtige Grundlage des sozialen Miteinanders dar.

Tagesablauf

7:15 bis 7:50 Uhr Kernzeitbetreuung
11:20 bis 13:30 Uhr Kernzeitbetreuung

Treffen nach dem Unterricht im Betreuungsraum, verschiedene Freizeitangebote

zwischen 12:30 und 14:00 Uhr

Mittagessen, verschiedene Gruppen je nach Unterrichtsende

14:00 bis 15:00 Uhr Lernzeit

15:00 bis 16:00 Uhr Freizeit / siehe Betreuungsplan

 Kooperationspartner in diesen Prozessen sind u.a.:

Kinder selbst, sie wollen und sollen als gleichwertige Partner ernst genommen werden, sie wollen an der Gestaltung und Planung ihrer Freizeit teilhaben. Jedes Kind ist in seiner Individualität und seinen Rechten zu achten. Es soll lernen, sich selbst einzuschätzen und zu entwickeln.

Kinder sind schon sehr früh in der Lage, bei Angelegenheiten, die sie betreffen mit zu entscheiden. Die Gemeinschaft in der altersgemischten Gruppe bietet hierfür die besten Voraussetzungen. Wir nehmen die Meinung der Kinder ernst und beachten ihre Wünsche und Bedürfnisse.

Eltern

Im Interesse der ganzheitlichen Erziehung des Kindes ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule und Schulkindbetreuung sehr wichtig. Durch eine enge intensive Elternarbeit soll den Kindern vermittelt werden, dass mit den Eltern eine sich gegenseitig anerkennende und übereinstimmende Haltung besteht.

Ziel der Elternarbeit ist:

  • einen vertrauensvollen Kontakt zu den Eltern
  • Schulkindbetreuung transparent machen
  • eine gute Zusammenarbeit ist zu erreichen durch:
  • Regelmäßige Gespräche mit den Eltern / Elternteil /Lehrern/Sozialarbeit
  • „Tag des Offenen Nachmittags“ ; schnuppern für Kinder und Eltern
  • Informationen an der Infowand
  • Elternabend / Elternbrief, u.U. gemeinsam mit der Schule
  • Informationsabend für neue Eltern vor Beginn des neuen Schuljahres,
  • Hausaufgabenheft

Es ist sichergestellt, dass in der Regel durch die „Bezugsmitarbeitende“ eine Ansprechperson für die Eltern zur Verfügung steht.

Schule

Eine intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Schulkindbetreuung ist unverzichtbar. Aufgrund der räumlichen Nähe sind Kurzgespräche mit der Schulleitung, einzelnen Lehrkräften über die Erledigung der Hausaufgaben und über Probleme und Erfolge einzelner Kinder möglich. Ansonsten werden die Lehrersprechzeiten genutzt oder Termine vereinbart.

 Ziel ist:

  • regelmäßiger Austausch mit der Schulleitung, den Lehrern über das Verhalten der Kinder und die Erledigung der Hausaufgaben
  • gegenseitige Akzeptanz, Wertschätzung und Unterstützung
  • gegenseitige Information über die Arbeit, über anstehende Projekte
  • gegenseitige Teilnahme an Projekten und Unternehmungen

Alle Mitarbeitende in der Schulkindbetreuung unterliegen der Schweigepflicht.

Ferienbetreuung

Wie bisher besteht die Möglichkeit zu folgenden Zeitenräumen das Kind in der Ferienbetreuung anzumelden.

Sommerferien 3 Wochen

Herbstferien 1 Woche

Osterferien 2 Wochen

Die Ferienbetreuung wir durch die Mitarbeitenden der Schulkindbetreuung organisiert und durchgeführt.

 



Gemeinde Buggingen

Die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Buggingen und dem Caritasverband ist in einem Kooperationsvertrag geregelt.